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	<title>Sternburg Elite Kommando &#187; Schule</title>
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		<title>1 Jahr – 365 Tage – 8760 Stunden – 525.600 Minuten – 31.536.000 Sekunden</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 00:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>master_ap</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuelles aus Schladitz
Endlich hat uns &#8220;All-On-Sea&#8221; ein Angebot gemacht, ein nicht ganz Billiges. F&#252;r die paar Tage w&#228;ren das pro Kopf 75 Euro. Selbst nachdem wir aus dem Angebot Verzichtbares rausnahmen, kamen wir immer noch auf 47 Euro pro Person. F&#252;r uns Studenten, Praktikanten oder Erwerbslose wahrscheinlich nich so das verlockende Angebot.
Aber unser Treffen wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelles aus Schladitz</p>
<p>Endlich hat uns &#8220;All-On-Sea&#8221; ein Angebot gemacht, ein nicht ganz Billiges. F&#252;r die paar Tage w&#228;ren das pro Kopf 75 Euro. Selbst nachdem wir aus dem Angebot Verzichtbares rausnahmen, kamen wir immer noch auf 47 Euro pro Person. F&#252;r uns Studenten, Praktikanten oder Erwerbslose wahrscheinlich nich so das verlockende Angebot.<br />
Aber unser Treffen wird stattfinden. Denn es gibt auch die M&#246;glichkeit nur zu Zelten und keine anderen Angebote in Anspruch zu nehmen. Pro Person kostet die &#220;bernachtung 6 Euro pro Nacht und zus&#228;tzlich kostet der Stellplatz f&#252;rs Zelt nochmal 3,50 Euro pro Nacht. W&#252;rde also bei denen, die mit uns 2 &#220;bernachtungen genie&#223;en wollen (:-)) 12 Euro + Zelt, je nachdem, wer mit wem in welchen Zelten liegen m&#246;chte, machen. Alles in allem doch noch recht humane Preise.<br />
Ein Grill wird uns auf alle F&#228;lle zur Verf&#252;gung stehn. Also bringt mit was ihr drauf haben wollt. Wie ihr euch sonst verpflegt, ist euch &#252;berlassen. Achja vergesst die Getr&#228;nke nicht <img src='http://www.sek-leipzig.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
F&#252;r Sportliche Aktivit&#228;ten kann ja noch wer &#8216;nen Volley- oder Fu&#223;ball oder was auch immer mitbringen. Gestalten WIR halt UNSER Programm selber!<br />
Also was haltet ihr davon?<br />
Da dies doch sehr kurzfristig ist, bitten wir um schnelle Antworten.<br />
&#8230;<br />
<span id="more-142"></span><br />
Mittlerweile ist es ein Jahr her, dass sich die Abiturienten 2007 durch die Pr&#252;fungen gequ&#228;lt haben; Mittlerweile ist die n&#228;chste Generation diesen Weg gegangen. Doch vielleicht erinnert ihr euch nicht nur an die Pr&#252;fungen, sondern auch an au&#223;erschulische Kursaktivit&#228;ten w&#228;hrend der Abizeit. Ziemlich genau heute vor einem Jahr bev&#246;lkerten wir n&#228;mlich die Ufer der Schladitzer Bucht. Danach verstreuten wir uns in alle Himmelsrichtungen.</p>
<p><a href="http://www.sek-leipzig.de/wp-content/uploads/2008/06/100_0129.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-144" title="100_0129" src="http://www.sek-leipzig.de/wp-content/uploads/2008/06/100_0129-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Eine kleine Gruppe Menschen ist bei einem ‚Zusammenkommen in trauter Runde’ auf die Idee gekommen, dass es doch damals eine verdammt tolle Zeit war und doch schade ist, dass man sich so aus den Augen verloren hat. Deswegen kam uns der Gedanke, dass man nach einem Jahr eigentlich so etwas wiederholen kann. Vielleicht schaffen wir es ja, dass alle im Sommer mal ein freies Wochenende entbehren k&#246;nnen um uns anl&#228;sslich dieses Einj&#228;hrigen mal wieder zu treffen. Wir dachten da vorrangig an den Monat September, da wir da hoffen, dass die Studenten keine Pr&#252;fungen und wenn’s geht frei haben und alle anderen vielleicht auch mal ein Wochenende freimachen k&#246;nnen und nat&#252;rlich weil da auch noch Sommer ist und somit mehr T&#252;ren offen stehen, etwas drau&#223;en zu machen, als im Herbst oder gar Winter. Am Besten w&#228;re es, wenn ihr uns einfach unten als Kommentar ne Meldung gebt, wie ihr die Idee findet, welche Termine passen und welche gar nicht und auf was ihr Lust habt, zu machen (Schladitzer Bucht, &#8230;, etc.).<br />
<a href="http://www.sek-leipzig.de/wp-content/uploads/2008/06/23-sonnenuntergang.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-143" title="23-sonnenuntergang" src="http://www.sek-leipzig.de/wp-content/uploads/2008/06/23-sonnenuntergang-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><br />
Vielleicht noch eine Nachricht an die Leute, die jetzt nicht so direkt denken dazu zu geh&#246;ren: Was vor einem Jahr war, ist schon lange Geschichte!!! Wir waren alle jung <img src='http://www.sek-leipzig.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Heute sind wir, zumindest die Meisten, erwachsen und deswegen denke ich, dass es f&#252;r alle ein gro&#223;er Spa&#223; wird.</p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnt ihr auch Lebensgef&#228;hrten/Partner/Freund(in) mitbringen, m&#252;sstet dies nur bitte mit angeben, da, je nachdem was wir machen, eventuell eine Teilnehmerzahl anzugeben ist.</p>
<p><strong><br />
Aktualisierung zur Schladitzer Bucht</strong></p>
<p>Nachdem wir ja ein erfreulich positives Feedback von euch erhalten haben, versuchen wir nun die Planung konkreter zu machen. Herauskristallisiert hat sich ja nun das Wochenende um den 29. August – 31. August.<br />
Vielleicht erl&#228;utere ich mal den Plan f&#252;r das Wochenende. Die Grundidee war, dass wir das ganze von Freitag Abend bis Sonntag Fr&#252;h gestalten. Nach der individuellen Anreise wollten wir gem&#252;tlich den Abend ausklingen lassen und wie letztes Jahr an der Schladitzer Bucht Zelten. F&#252;r Samstag dachten wir an ein organisiertes Fr&#252;hst&#252;ck, auf das ein sportlicher Tag folgt, indem wir uns mal wieder in allem ausprobieren k&#246;nnen, was uns so reizt. Zum Abend hin dachten wir an ein Lagerfeuer mit evtl. Grillen. Abgeschlossen wird alles durch ein gemeinsames Fr&#252;hst&#252;ck am Sonntag morgen, woraufhin es zur individuellen Abreise kommt.</p>
<p>Nun wissen wir ja, dass es Leute gibt, die noch im Lernstress sind und vielleicht nicht das ganze Wochenende Zeit haben. Nat&#252;rlich w&#228;re es sch&#246;n, wenn es so klappt, wie geplant, allerdings ist die ganze Sache nat&#252;rlich nicht so wichtig wie ein Studium oder &#228;hnliches, deswegen ist es nat&#252;rlich auch kein Problem, wenn ihr vielleicht nur einen Abend mit uns verbringt.<br />
Als kleines Bonbon wird uns auch Herr Schreiter besuchen, wobei allerdings noch nicht genau klar ist, welchen Tag der Chef vorbeischaut.</p>
<p>Mit unseren Pl&#228;nen haben wir nat&#252;rlich auch schon bei All-on-Sea (Organisator bzw, Veranstalter an der Schladitzer Bucht) angeklopft. Prinzipiell ist an dem geplanten Wochenende noch frei, wie wir vor Ort erfahren haben, jedoch haben sie in der Mail, in der sie ein Angebot machen wollten, folgendes geschrieben:</p>
<p><em>Leider k&#246;nnen wir dir f&#252;r das Wochenende noch kein verbindliches Angebot zusenden, da wir f&#252;r August noch mit den Veranstaltungen in der Planung stecken.<br />
Wir melden uns so schnell wie m&#246;glich und senden dir dann das Angebot zu.<br />
</em><br />
Bleibt also abzuwarten, wie sie die n&#228;chste Mail gestalten. Auf jeden Fall melde ich mich, wenn ich neue Erkenntnisse habe.</p>
<p>Herzlichst master_ap</p>
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		<title>Unsere Kursfahrt :-)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 12:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>master_ap</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sonntag 9. Juli 2006
Unser erster Tag begann schon recht fr&#252;h, denn kurz nach 6 Uhr am Morgen lud Herr Schreiter zum gemeinsamen ICE-Fahren ein. Dabei durfte man nicht vergessen, dass heute Sonntag war &#8211; naja, wenigstens waren die Stra&#223;en leer. Trotz der allgemeinen Verschlafenheit war eine gute Stimmung. Nach ein paar Begr&#252;&#223;ungen machten wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sonntag 9. Juli 2006</strong></p>
<p>Unser erster Tag begann schon recht fr&#252;h, denn kurz nach 6 Uhr am Morgen lud Herr Schreiter zum gemeinsamen ICE-Fahren ein. Dabei durfte man nicht vergessen, dass heute Sonntag war &#8211; naja, wenigstens waren die Stra&#223;en leer. Trotz der allgemeinen Verschlafenheit war eine gute Stimmung. Nach ein paar Begr&#252;&#223;ungen machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Abteil (irgendwie so was in die 20) &#8211; auf jeden Fall war es schon so lange hinzulaufen, dass einige dachten, wir wandern nach M&#252;nchen. Aber schlie&#223;lich fuhren wir dann lieber &#8211; jeder hatte seinen Platz eingenommen, da ging es auch schon los: Was hast du so mit? Wie viel hast du davon mit? Mist, das hab ich vergessen! Aber da wir ja eine gro&#223;e Gemeinschaft sind, sollte doch wohl jedem geholfen werden. Nun gut, einige nutzten die Zugfahrt zum Schlafen, andere wiederum spielten Karten und auch das Musikh&#246;ren kam allgemein nicht zu knapp. Trotz aller Vorfreude war eine gewisse Unsicherheit &#252;ber die Wanderung zu sp&#252;ren. Schlie&#223;lich war das f&#252;r den Gro&#223;teil des Kurses die erste gr&#246;&#223;ere Tour durch die Berge. Nach ein paar Stunden kamen wir dann schlie&#223;lich in M&#252;nchen an. Viel vom Bahnhof haben wir aber nicht gesehen, denn unser Anschlusszug stand schon bereit. Der Zug der Italienischen Staatsbahn war das absolute Gegenteil zum ICE, er war alt und sah aus, als ob er bereits zu Kriegzeiten unterwegs war. Gerade die Sitze waren echt gew&#246;hnungsbed&#252;rftig, besonders als man da auch noch lange, offensichtlich weibliche Haare fand. Einige nutzten diese Sitze um sich daraus einen Liegewiese zum formen (man konnte sie soweit herunterschieben). Trotz allem brachte uns der Zug sicher &#252;ber die Grenze ins bergige &#214;sterreich. In Jenbach verlie&#223;en wir ihn dann schlie&#223;lich, um in einen Bus der Zillertaler-Bahn umzusteigen. Der Bus fuhr ungef&#228;hr eine halbe Stunde, also genau genug Zeit um sich so richtig einzustimmen. Dankbarerweise brachte er uns bis an eine Alm unterhalb unseres Aufstieges, sodass wir uns den langen m&#252;hsamen Weg auf der asphaltierten Speicherseestra&#223;e sparen konnten. Direkt am Ende des Speicher, am Fu&#223;e unseres Aufstieges, lag die Alm, an der noch mal ein „Pitstop“ gemacht wurde. Dann wurden die letzten R&#252;cks&#228;cke zurechtger&#252;ckt und die Schuhe ein erstes Mal richtig fest geschn&#252;rt. Nun ging es endlich los, aber Pustekuchen, nach ein paar Metern schon wieder die erste Pause – Fotopause – na ja gut ist ja auch wichtig, man will ja schlie&#223;lich der Nachwelt auch noch von unserer Wanderung berichten. Als wir dann wirklich richtig ins Laufen kamen, fing es immer wieder an zu tropfen, sodass einige ihre Rucks&#228;cke mit einer Regenh&#252;lle sch&#252;tzten. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Mit der Zeit kristallisierten sich nun „Gr&#252;ppchen“ heraus, die unter anderem weiter hinten liefen oder die Spitze bilden sollten. Herr Schreiter nahm sich dabei dem Ende unseres Feldes an, ganz Gentleman. Bald darauf wurde dann erneut Pause gemacht, was aber nicht schlimm war, schlie&#223;lich wollte man ja zusammen laufen und wollte nicht, dass die einen von oben herunterwinken, w&#228;hrend die anderen noch weiter „unten“ schwitzen.Nach mehreren Stunden hatten wir dann unser Ziel erreicht: Die &#252;ber 2200 m gelegene Zittauer H&#252;tte. Der H&#252;ttenwirt zeigte uns dann sofort unsere Lager, wir hatten ein „Lehrerlager“, ein reines Frauenlager und ein gemischtes Lager, in dem wahrscheinlich die meiste Stimmung war. Nachdem alle ihre Schlaflager bezogen hatten, ging es erst mal duschen (wir hatten in dieser H&#252;tte eine Dusche, in der gegen Bezahlung auch warmes Wasser zu bekommen war), aber auch der See vor der H&#252;tte lud zu einem Besuch ein, dies nutzte aber nur einer. Alsbald trafen wir im Gastraum zusammen. Ein ordentliches Abendessen veredelte unseren ersten Tag. Es war allgemein ein guter Hunger zu verzeichnen (bestimmt wegen des anstrengenden Aufstieges). Da ja an diesem Tag WM-Finale war, wurde im Nebenzimmer ein Radio angeschaltet, aber bis zum Elfmeterschie&#223;en hat niemand durchgehalten. Ansonsten wurde viel Karten gespielt bzw. die „Chefs“ planten die Tour f&#252;r den n&#228;chsten Tag. Einige waren aber bereits fr&#252;h m&#252;de und gingen schon nach dem Essen schlafen – Schonen f&#252;r morgen.</p>
<p>&#8230;</p>
<p><span id="more-11"></span></p>
<p><strong>Montag 10. Juli 2006</strong></p>
<p>Die erste Nacht lag hinter uns, alle hatten gut geschlafen, zumindest beschwerte sich keiner. Nach einem ordentlichen Fr&#252;hst&#252;ck, was die R&#252;cks&#228;cke nat&#252;rlich auch wieder minimal erleichterte, begannen wir selbige zu packen, damit wir uns auf den Weg machen konnten. Vorher mussten wir nat&#252;rlich noch bezahlen, ist ja klar, aber der freundliche H&#252;ttenwart berechnete uns allen den Alpenvereinsmitglieds-Preis. Damit hatten wir also schon das erste Mal gut gespart, es wird doch sicher eine Gelegenheit kommen, in der wir unser Gespartes investieren k&#246;nnen (vielleicht auf der n&#228;chsten H&#252;tte mal ein Bier mehr oder vielleicht gar mal ein kleines Schn&#228;pschen). Nun gut, es war traumhaftes Wetter, die Sonne strahlte in voller Pracht die umgelegenen Berge an. Schon allein daf&#252;r hatte sich die Qu&#228;lerei von gestern und das fr&#252;he Aufstehen von heute gelohnt. Nach letzten Vorbereitungen und H&#252;ttenfotos ging es dann los – Start f&#252;r unsere zweite Tour. Noch ging es allen pr&#228;chtig.<br />
Erstaunlicherweise blieb die gesamte Gruppe, mit Ausnahme von drei Jungs, die aufgrund von verz&#246;gernder Vorbereitung und einem obligatorischen H&#252;ttenfoto noch ein wenig auf sich warten lie&#223;en, geschlossen beisammen. Erst ab der Mitte des ungef&#228;hr 500 H&#246;henmeter langen Anstieges gab Herr M&#252;ller die Erlaubnis zur „Flucht nach vorne“. Damit war die traute Gemeinsamkeit schnell verflogen und es kam wieder zur „Rangordnung“. Der Abzweig zu unserem erstes Ziel f&#252;r heute, dem Ro&#223;kopf, immerhin auch 2844 m hoch, ging bereits kurz unterhalb der Scharte ab. Da wir aber sowieso wieder auf diesen Weg herunterkamen, konnten wir erfreulicher Weise die Rucks&#228;cke liegen lassen und mussten sie nicht mit nach oben schleppen. Nur der Fotoapparat und nat&#252;rlich auch die Mobiltelefone wurden mitgenommen, schlie&#223;lich musste man der Familie berichten, dass man noch lebt. Wie sich aber herausstellte, hatten wir da oben kaum Empfang. Vers&#252;&#223;t wurde uns dieser Gipfel durch ein Gipfelbuch, dass wir alsbald fanden, na also – unser erster Berg war geschafft. Geht doch! Nun also wieder zur&#252;ck zu unseren Rucks&#228;cken und weiter im Plan. Da die Scharte nun nicht mehr weit entfernt lag, hatten wir nur noch wenig Weg bergauf zur&#252;ckzulegen. Der erste Abstieg begann spektakul&#228;r: zuerst ging es recht steil auf schotter&#228;hnlichen Boden bergab, wobei man mit einem festen, sicheren Tritt durchaus im Vorteil war, anschlie&#223;end querten wir ein Schneefeld. In der Folge wurde deutlich, dass Herr Schreiter und Martin deutlich langsamer vorankamen als die wandelnde Meute. Als schlie&#223;lich der Chef ungew&#246;hnlicher Weise mit zwei Rucks&#228;cken auf dem Leib gesichtet wurde, beschloss Herr M&#252;ller eine Pause einzuschieben, um auf die beiden zu warten. Wie sich herausstellte hatte Martin Probleme mit sich und der Umgebung und damit er wieder einigerma&#223;en auf die Beine kommen konnte, war eine l&#228;ngere Pause unausweichlich. Da wir uns aber einen Fleck ausgesucht hatten, an dem man uns sch&#246;n von der Sonne br&#228;unen lassen konnten, wurde das nat&#252;rlich mit Begeisterung aufgenommen, schlie&#223;lich wei&#223; man im Gebirge nie, wie lange das Wetter h&#228;lt. Au&#223;erdem war jetzt Mittagszeit, das bedeutet Rucksack auf &#8211; Essen und somit Gewicht raus. Ivan nutzte die etwas l&#228;ngere Pause, um sich ein S&#252;ppchen zu machen. Auch die beiden Wanderleiter nutzten die Zeit, um sich einen Kaffee zu kochen, auf 2500 m schmeckt der einfach doppelt so gut, wie im Tal. Nach ungef&#228;hr einer halben Stunde, die Martin zum Schlafen nutzte, ging es dann weiter, doch zu lange sollten wir auch wieder nicht laufen, denn ein Bergsee, der durch die Sonne pr&#228;chtig in Szene gesetzt wurde, lud zur erneuten Pause ein. Aber wieder nur einfach so rumzusitzen w&#228;re doch wohl zu langweilig, also warum nicht mal in den See springen, ein bisschen erfrischen. Gesagt, getan. Aber auch die Wasserscheuen nutzten die Gelegenheit, um zumindest die F&#252;&#223;e zu l&#252;ften und in den See zu h&#228;ngen. Au&#223;erdem konnte man unsere n&#228;chste H&#252;tte bereits von weiten sehen, das hob nat&#252;rlich die Gelassenheit an. Als erstes sprangen mit Lydia und Sarah zwei Frauen in den See, aber auch Vier der m&#228;nnliche Gilde sollte folgen, also insgesamt sechs Tapfere trauten sich ins kalte Nasse. Nach dieser Erfrischung ging es dann also weiter, nur ein kurzes St&#252;ck abw&#228;rts, bevor wir dann noch einmal H&#246;henmeter machen mussten, sozusagen der Schlusssprint. Auf einem Plateau lag auf 2374 m die Richterh&#252;tte, unsere zweite H&#252;tte. Diese war mit Abstand am urigsten, man merkte, dass sie schon fast 80 Jahre stand. Auch in der Einrichtung der Waschm&#246;glichkeiten wurde daran erinnert. Aber zuerst bekamen wir zwei Lager zugewiesen, dabei kamen in ein Kleineres die Lehrerschaft und die Sch&#252;ler, die in das andere (ein gro&#223;es Lager) nicht mehr hineinpassten. Unsere Lager waren ganz oben und nur durch eine Treppe zu erreichen, die &#228;hnlich steil wie alt war. Als sich die Frauen dann waschen gehen wollten, bemerkten sie die &#220;berraschung. Der Waschraum, das waren zwei Waschbecken mitten auf dem Gang, eins davon hatte sogar einen Vorhang. An warmes Wasser war nat&#252;rlich nicht zu denken. Zum Gl&#252;ck gab es nahegelegen noch einen Fluss, so dass sich nicht alle an diese beiden Waschbecken dr&#228;ngen mussten. Wer wei&#223; wie gr&#252;ndlich sich da &#252;berhaupt gewaschen wurde. Aber die Sachen, die wir teilweise aufgrund der Auslastung des Trockenraumes im Lager aufh&#228;ngen mussten, &#252;berdeckten eventuelle S&#252;nder. Auf jeden Fall gab es wieder ein wunderbares Essen, sodass alle satt wurden.Wie versprochen wurde das Geld, was fr&#252;h noch gespart wurde, in die &#246;sterreichische Wirtschaft gesteckt, n&#228;mlich in Genussmittel investiert. Dabei gab es auf den Tischen einen bunten Mix zu sehen, Wein, Bier, Radler und kleine Schn&#228;pse kamen zum Schluss auch noch. Dabei wurde wieder kr&#228;ftig gespielt. Diesmal beteiligten sich auch alle daran und w&#228;hrend an dem einen Tisch gepokert wurde, gab es auf dem anderen UNO zu sehen, doch der Gro&#223;teil versammelte sich zum Schummel-Max spielen. Dabei kam so gute Stimmung auf, dass bis sp&#228;t in den Abend gesessen wurde und auch im Lager erst langsam Ruhe einkehrte, sodass sich sogar die „Mitbewohner“ beschwerten. Somit wurde es dann irgendwann doch ruhig, schlie&#223;lich hatten wir ja zwei N&#228;chte in dieser H&#252;tte geplant und wollten nicht drau&#223;en schlafen m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Dienstag 11. Juli 2006</strong></p>
<p>Der n&#228;chste Morgen begann wie der vorherige, strahlender Sonneschein und tiefblauer Himmel. Alle hatten mehr oder weniger gut geschlafen, schlie&#223;lich war es aufgrund des begrenzten Schlafraumes sehr kuschelig geworden. Mittlerweile hatten auch alle mitbekommen, dass sich die Italiener den WM-Titel geholt hatten (das sind die Petzen, die uns im Halbfinale rausgehauen haben), aber Freude schien das bei keinem so richtig auszul&#246;sen. Nun gut, nach einem ordentlichen Fr&#252;hst&#252;ck ging es an den heutigen Tag. Geplant war eine Gipfelerklimmung, die uns bezeichnender Weise auf exakt die selbe H&#246;he bringen sollte, wie wir sie gestern schon erklettert hatten. Da wir ja noch ein zweites Mal auf der H&#252;tte &#252;bernachteten, brauchten wir praktischerweise das schwere Gep&#228;ck heute nicht mitzunehmen, sondern konnten es vor sich hinvegetieren lassen. Nur vereinzelte Rucks&#228;cke mit kleinen, aber wichtigen Essens- und Getr&#228;nkevorr&#228;ten wurden mit nach oben getragen.<br />
Wie sich fr&#252;h herausstellte, war der Anstieg mehr als ein gem&#252;tlicher Guten-Morgen-Lauf, denn bereits deutlich vor der Scharte ging unser Weg in Richtung Gipfel ab. Von diesem Moment an wurde er auch sofort steiler und auch steiniger. Am Gipfel angekommen stellten wir fest, dass sich selbiger ausgezeichnet f&#252;r eine l&#228;ngere Pause eignete, da neben der fantastischen Aussicht und der traumhaftsch&#246;nen Sonne der Gipfel aus zwei Teilen bestand, auf der einen Seite ein Plateau und dann auf der anderen die kleine, aber feine Gipfelerhebung selbst. Auf dem Plateau wurde entweder Karten gespielt, oder man lie&#223; sich, einfach nur faul rumlungernd, von der Sonne w&#228;rmen. Auf dem Gipfel versuchten die Restlichen verzweifelt ein Handynetz zu bekommen und tats&#228;chlich, es funktionierte teilweise auch. Ein Gipfelbuch war diesmal aber leider nicht vorhanden und auch das Gipfelkreuz scheint einer unserer Vorg&#228;nger mit ins Tal genommen zu haben, schade eigentlich, so hatten wir doch gar keinen Beweis, dass wir erneut einen hohen Berg erledigt hatten. Beim Abstieg entschied sich Marlene dann dem Berg einen Teil ihrer Kopfhaut „dazulassen“ und trug folgerichtig eine kleine, oder eher besser gesagt, eine mittelgro&#223;e Wunde davon. Abgesehen von diesem Vorfall verlief der Abstieg nun fast schon routinem&#228;&#223;ig einfach, so einfach, dass einige f&#252;r heute &#252;berhaupt nicht ausgelastet waren. Da in der N&#228;he noch ein Berg der „&#220;ber-3000er“ war, also eine H&#246;he, die vorher mit Sch&#252;lern noch nie gemacht wurde, war nun heute noch ein weiteres Ziel in unser Visier ger&#252;ckt. Vorher gab es aber erst einmal eine deftige Mittagsmahlzeit, schlie&#223;lich sind ja insgesamt 1400 H&#246;henmeter kein Pappenstiel. Es stellte sich fr&#252;h heraus, dass nur noch ein kleinerer Kreis unserer Runde in der Lage war, diesen Berg zu meistern bzw. manche hatten auch einfach keine Lust oder wollten mal so richtig ausspannen. So gegen 13 Uhr setzten wir dann unseren kleinen Verdauungsspaziergang an. Die „An-der-H&#252;tte-Gebliebenen“ besch&#228;ftigten sich entweder mit mitgebrachten B&#252;chern oder ruhten sich in einem kleinen Schl&#228;fchen so richtig aus. Auch diesmal begann die Steigung unseres Weges recht gem&#228;chlich, doch mit zunehmender Einlaufzeit steigerte sich auch die Hangneigung. Bald erblickten wir ein Schneefeld, das wir vorerst noch querten, beim Abstieg aber dann als Abk&#252;rzung nutzen sollten. Ein zweites und drittes Feld trennte uns noch von der Scharte, die kurz unterhalb des Gipfels lag. Nun zeigte sich die besondere Schwierigkeit des 3000ers, denn wir mussten die letzten H&#246;henmeter &#252;ber eine Art Klettersteig meistern. Doch alle kamen heil oben an, sodass Herr Schreiter auf diesem gelungenen (mit Sch&#252;ler h&#246;chsten) Berg eine Runde Gipfeltrunk spendierte. Zur besonderen Unterhaltung trug ein Hubschrauber bei, der, wie auf Bestellung, unter uns die Scharte passierte. Ein atemberaubendes Erlaubnis f&#252;r jeden. Diesmal konnten wir uns sogar wieder in einem Gipfelbuch verewigen und auch das Gipfelkreuz war diesmal am rechten Fleck geblieben. Auf Grund des im Gebirge immer m&#246;glichen raschen Wetterumschwungs und des aufkommenden Hungers, entschlossen wir uns alsbald wieder aufzubrechen. Herr M&#252;ller machte schnell noch ein Gipfelfoto, damit wir den „An-der-H&#252;tte-Gebliebenen“ zeigen konnten, was sie verpasst hatten. Der Abstieg begann recht spektakul&#228;r, denn nach dem „Klettersteig r&#252;ckw&#228;rts“ wollten wir ja ein Schneefeld herabrutschen, doch es schien doch etwas zu steil daf&#252;r zu sein. Also holte Herr M&#252;ller ein Seil aus seinem Rucksack, damit wir uns daran bis zur H&#228;lfte herunterlassen konnten. Das letzte St&#252;ck konnte man mit tiefen, festen Schritten gut bew&#228;ltigen. Nasse Schuhe bekamen wir trotzdem. Als wir die Schuhe gerade wieder einigerma&#223;en trocken gelaufen hatten, sahen wir schon das n&#228;chste Feld. Langsam hatten wir Freude dran gefunden, sodass das Dritte zum absoluten „Gaudi-machen“ genutzt wurde. Dabei haben sich die meisten nasse Schuhe geholt, aber auch ein nasses Hinterteil war zu registrieren. Der restliche Abstieg verlief dagegen relativ unspektakul&#228;r. An der H&#252;tte wurden wir von den „Fu&#223;lahmen“ empfangen und nach einer Waschung gab es auch heute wieder ein vortreffliches Mal. Nun waren wir also auf dem Wendepunkt unserer Tour angekommen: die halbe Kursfahrt war nun vorbei und die folgenden Touren versprachen auch nicht mehr die Steigungen und Anstrengungen der letzten zwei Tage. Ein perfekter Abend also, um das erste Mal zur&#252;ckzublicken, auf das, was wir doch schon geleistet haben. Man hatte das Gef&#252;hl, es handele sich hier um ein Zusammenkommen von guten Freunden, so klasse und ausgepr&#228;gt war der Zusammenhalt in der Truppe, und nicht um eine Kursfahrt. Von der, bei solchen Veranstaltungen sonst fast immer eintretenden, Gr&#252;ppchenbildung blieben wir bisher verschont, was auch schon mal ein sch&#246;nes Gef&#252;hl war. Gef&#246;rdert wurde dies nat&#252;rlich durch die unterschiedlichen Leistungen der potenziellen Kandidaten(innen). Der Abend entwickelte sich fast zur allt&#228;glichen Spielh&#246;lle, doch irgendwann ist dann nun mal Nachtruhe und wir mussten dies leider beenden. Trotz allem wieder mal ein sehr gelungener Abend. Also ab auf die Zimmer und ruhig und gelassen auf den n&#228;chsten Tag vorbereiten.</p>
<p><strong>Mittwoch 12. Juli 2006</strong></p>
<p>Der Tag begann leider nicht so sch&#246;n wie die vorigen. Dichte Regenwolken t&#252;mmelten sich &#252;ber der H&#252;tte, doch zu Beginn der heutigen Tour, die uns nur ein paar Schritte talabw&#228;rts bringen sollte, blieb es trocken. Im Gegensatz zu den Wegen, die wir die letzten Tage beschritten, kam dieser nun folgende, breite Pfad eher einem Oma- als einem Wanderweg gleich. Trotzdem wurde nicht gemeckert sondern artig weitergewandert. Relativ bald entschlossen wir uns doch dann auch f&#252;r ein P&#228;uschen, schlie&#223;lich konnte man, mit ein wenig Vorstellungsverm&#246;gen, die H&#252;tte bereits erahnen, es war also nicht mehr weit. Neben den &#252;blichen T&#228;tigkeiten w&#228;hrend solcher Pausen, also dem Kartenspielen, wurde auch diesmal die Zeit zu relaxen genutzt, man merkte schlie&#223;lich langsam auch, dass man schon ein paar Tage in den Beinen hatte. Nach fortgeschrittener Zeit machten wir uns dann wieder auf den Weg und noch bevor wir die H&#252;tte erreichten konnten kamen wir in einen leichten Schauer.</p>
<p>An der H&#252;tte angekommen mussten wir unseren Plan f&#252;r den weiteren Tag erst einmal aufgrund der schlechten Wetterbedingungen ver&#228;ndern. Nun waren also auf einmal ein paar Stunden frei, diese wurden von nicht wenigen zum Schlafen verwendet. Wer nicht schlief, der lag zumindest auf seinem Bett und l&#246;ste ein paar Sudoku oder h&#246;rte einfach nur Musik. Gut regeneriert brachen wir dann so gegen 14.30 Uhr zu einem kleinen Nachmittagsspaziergang zu einer K&#228;serei unterhalb eines nahegelegenen Gletschers auf. Gl&#252;cklicherweise besserte sich das Wetter nun auch schlagartig, sodass es wieder sch&#246;ner zu Laufen war, als noch am Vormittag. Leider kam es aufgrund der fehlenden Beanspruchung wieder zur altbekannten Gr&#252;ppchenbildung. Das war ein wenig schade, wo doch grade die letzten Tage so musterg&#252;tig in punkto Kurszusammenhalt waren. Der Weg zog sich dann l&#228;nger hin, als sich das einige wahrscheinlich erhofft hatten, jedenfalls h&#246;rte man nicht nur einmal den Satz, wann wir denn endlich mal da sein w&#252;rden. Dort angekommen &#252;berraschten wir den Hausherrn, der in Unterhosen die T&#252;ren &#246;ffnete. Nach kurzer Zeit hatte auch er die passende Bekleidung gefunden, sodass er uns wunderbar bewirten konnte. Neben dem K&#228;se, nat&#252;rlich, war vor allem auch die Buttermilch sehr empfehlenswert, frisch und fast direkt aus der Kuh. Nach der Erstversorgung war dann auch die M&#246;glichkeit, sich hinter den Kulissen die Herstellung des K&#228;se anzuschauen und diesen k&#228;uflich zu erwerben. Leider wurde dies auch tatkr&#228;ftig umgesetzt, leider, da dieser ungef&#228;hr genauso gut roch, wie die Wanderschuhe nach den bisherigen vier Tagen Wanderung. Man sagt ja immer „Hauptsache es schmeckt“. Dies traf definitiv zu, so konnte man im Nachhinein auch den Geruch in Kauf nehmen. Nachdem wir ausgezeichnet versorgt und mehr als gest&#228;rkt wieder aufbrachen, verlie&#223; auch der Senner seine H&#252;tte in Richtung Tal &#8211; es war schon ein komischer Mensch. Solche Geschichten schreiben auch nur die Berge. Der R&#252;ckweg zur H&#252;tte verlief dann auch viel ruhiger, als es der Hinweg noch mit sich brachte. Zur&#252;ck an der H&#252;tte verstaute man dann die gekauften K&#228;se einigerma&#223;en geruchssicher, damit es nachts nicht all zu animalisch riechen w&#252;rde. Danach wurde zum Essen geladen, diesmal hatten wir Halbpension. Nach drei Tagen mal wieder einen festen Essensplan, obwohl man sich doch mittlerweile an das Essen gew&#246;hnt hatte, na ja was solls, geschlemmt haben nat&#252;rlich trotzdem alle gerne. W&#228;hrend sich nach Beendigung des Festessens die anderen Sch&#252;ler auf ihre sonstigen Abendbesch&#228;ftigungen (Kartenspielen aller Art) konzentrierten, wagte Marc das ganz gro&#223;e Ding und er schaffte es, der erste Sch&#252;ler, dem es gelungen ist, im Skat gegen die beiden (Mathe)lehrer zu triumphieren. An dieser Stelle wird der Hut gezogen. Ansonsten wurde dieser letzte Abend als solcher auch noch einmal gemeinsam verbracht, jedoch sind auch an diesem Abend alle gesittet und zeitlich geordnet schlafen gegangen. Diesmal hatten wir das „Vergn&#252;gen“ alle in einem Lager schlafen zu k&#246;nnen, aber das mit „Vergn&#252;gen“ war sicherlich f&#252;r manche eine Definitionsfrage.</p>
<p><strong>Donnerstag 13. Juli 2006</strong></p>
<p>Im Gegensatz zum gestrigen Tag begr&#252;&#223;te uns heute mal wieder die Sonne. Leider ist dies unser letzter Tag, zwar sehnt man sich irgendwie auch mal wieder nach ein wenig Zivilisation, jedoch war die Woche so sch&#246;n, dass man gerne noch ein paar Tage in dieser Gemeinschaft verbringen w&#252;rde. Aber na ja, &#228;ndern konnte man es ja sowieso nicht, also den Tag noch einmal ausgiebig genie&#223;en. Zuerst wurde der h&#252;tteneigene Hund noch einmal ausgiebig gestreichelt, bevor dann mit einem Blick auf die H&#252;tte die letzte Tour angetreten wurde. Der Weg ver&#228;nderte sich anfangs im Vergleich zum gestrigen Tag &#252;berhaupt nicht, es ging auf einer H&#246;he und das eine ganze Weile lang. Also mal wieder Zeit um ein wenig ins Quatschen zu kommen. Neben K&#252;hen sahen wir dann auch endlich das erste Mal Murmeltiere &#8211; Dankesch&#246;n Lydi f&#252;rs Entdecken. Nach 5 Tagen haben wir nun also auch Murmeltiere gesehen, also jetzt konnte man wirklich guten Gewissens aus den Bergen fahren.</p>
<p>Zum Abschluss der Tour bekamen wir aber noch ein ganz besonderes Bonbon geboten. Die weltber&#252;hmten Krimmler Wasserf&#228;lle – 400 Meter pure Steilheit in der sich das Wasser zu Boden st&#252;rzt. Nat&#252;rlich wurden die Batterien noch einmal reaktiviert, die Kameras in Position gebracht, damit auch die Daheimgebliebenen an dieser Freude teilhaben k&#246;nnen. F&#252;r Martin war das weniger Freude, denn er entschloss sich kurzer Hand seine Kamera einfach mal von sich zu sto&#223;en. Damit erm&#246;glichte er dieser einen unvergesslichen Ausflug in die Tiefen des Wasserfalls. Na ja gut, auf jeden Fall war sie immerhin n&#228;her dran, als jeder andere vor ihr &#8211; auf einem Felsblock kurz unterhalb. Spontan musste nun entschieden werden, was wir machen, als erstes wurden die beiden Lehrer informiert. Diese waren dar&#252;ber nat&#252;rlich „not amused“. Trotzdem gab Herr Schreiter der ganzen Sache eine Chance, schlie&#223;lich wollte er nicht nur alle Kinder wieder zu Hause „abgeben“, sondern auch alles was dazu geh&#246;rt, also kam er erst einmal vor Ort um sich der Sache anzunehmen. Herr Schreiter fand beim Aufsuchen der potenziellen Aufschlagstelle etwas Silbernes im Gras liegen, ein Teil von Martin‘s Kamera. K&#252;hn schwang er sich &#252;ber die Barriere und konnte sich dieses angeln. Es handelte sich aber nur um die Abdeckung der Kamera. Doch dann blitze es unterhalb der Fundstelle erneut silbern auf – der Rest. Es war aber aufgrund eines starken Gef&#228;lles, des nassen Gras und der damit verbundenen Gefahr zu riskant ohne eine Seilsicherung vorzugehen, also musste Herr M&#252;ller doch noch einmal seinen Rucksack &#246;ffnen. Aber da neben Martin noch Marcus und Alex am „Tatort“ waren, konnte er wenigstens auf reichlich Unterst&#252;tzung z&#228;hlen. Mit der Hilfe von Alex‘ Grundkenntnissen im Klettern und ein wenig Zeit wurde Herr Schreiter nun ins Seil „eingebunden“. Vorsichtig und vierfach gesichert (!) wurde er bis an die Kamera herabgelassen, konnte diese aufnehmen und wieder wohlbehalten zur&#252;ck aufs Plateau geholt werden. Allen fiel ein Stein vom Herzen, Martin wahrscheinlich der gr&#246;&#223;te, stand er doch in der Schuld von Herrn Schreiter. Da die anderen Sch&#252;ler ja nicht wussten, was 100 Meter &#252;ber ihnen spektakul&#228;r inszeniert wurde, hatten sie nat&#252;rlich auch nicht angehalten und gewartet. Verzweifelt stellten sie dann aber am Fu&#223; des Wasserfalles fest, dass ja weder Herr M&#252;ller noch Herr Schreiter in ihren Reihen waren. Jedoch kein Grund zur Aufregung, da Herr M&#252;ller nach kurzer Zeit folgte und die wartende Meute zum Bus geleitete. Herr Schreiter, Martin, Marcus und Alex folgten in einem geb&#252;hrenden Abstand und hatten, genauso wie die vorauslaufenden, Probleme sich durch die Massen an Touristen durchzuk&#228;mpfen. Das hatte uns die letzten Tage definitiv nicht gefehlt. Schlie&#223;lich kamen dann aber alles am Bus an, der etwas unterhalb auf einem Parkplatz auf uns wartete und uns zur&#252;ck nach Jenbach bringen sollte. Vorher wurden allerdings noch ein paar letzte Fernbilder vom Wasserfall gemacht. Der Bus kam ins Rollen, wir waren am Ende der Wanderung, jedoch noch nicht am Ende der Kursfahrt. Den Weg nach Jenbach nutzte der Gro&#223;teil, um den fehlenden Schlaf nachzuholen. Nach gut einer halben Stunde waren wir dann in Jenbach, dort wo wir bereits vor einer Woche ausgestiegen sind. Da der Busfahrer gut durchkam, hatten wir noch eine Menge Zeit in Jenbach, als erstes wurde dabei ein Supermarkt aufgesucht und mit dem n&#246;tigsten versorgt. Dazu geh&#246;rte f&#252;r den einen eine aktuelle Zeitung, f&#252;r den anderen eine frische Milch. Im sch&#246;nen Sonnenschein wurde sich erst am Platz vor dem Supermarkt niedergelassen, danach wurde in Richtung Bahnhof umgesiedelt. Auf dem Bahnhof wurden wir dann mit der Frage konfrontiert, warum man 6 Gleise anlegt, wenn doch nur 2 verwendet werden. Denn im 10-Minuten-Abstand rauschten die Z&#252;ge ausschlie&#223;lich an Gleis 2 und 3 an uns vorbei. Unser Zug hatte leider Versp&#228;tung, sodass wir es mit dem Anschlusszug knapp werden konnte. So kamen wir also mit der alten Italien-Bahn grade noch p&#252;nktlich in M&#252;nchen an, mussten trotzdem nach dem ICE rennen, den wir aber bekamen. Nat&#252;rlich lag unser Abteil ganz vorne und anfangs funktionierte die Klimaanlage nicht – willkommen zur&#252;ck in der Realit&#228;t. Bei 34° macht Rennen nat&#252;rlich auch noch mal doppelt soviel Spa&#223;, so dass wir bis zum Wiederherstellen der Klimaanlage alle rot wie Tomaten gl&#252;hten. Das tat aber der guten Stimmung keinen Bruch. Die sonst bei Klassenfahrten &#252;bliche Ruhe auf der R&#252;ckfahrt, die schlafenden Sch&#252;ler, all das blieb komplett aus. Es d&#252;rfte sogar w&#228;hrend der ganzen Fahrt niemand eingeschlafen sein – ein Zeichen f&#252;r die Stimmung in der Truppe. Allgemein wurde viel erz&#228;hlt, viele Fotos gemacht und das Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl der letzten Tage gest&#228;rkt. Vielleicht war man froh &#252;ber die Dusche und die anderen Klamotten, von der Atmosph&#228;re der letzten Woche aber haben alle noch Wochen danach geschw&#228;rmt oder machen es heute noch. Irgendwie war man dann doch auch traurig, als wir gegen 22.30 Uhr wieder in Leipzig ankamen und jeder seinen Weg ging. Jedoch haben sich auf dieser Kursfahrt neue Freundschaften entwickelt, die sich in der Sch&#246;nheit und Intension bis heute gehalten haben und hoffentlich ewig halten werden. In dem Sinne – Dankesch&#246;n.</p>
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