Fürs Archiv: Die besten Chat-Zitate aus #reclam 0
In den Jahren, in denen es mittlerweile schon unseren IRC Channel gibt, gab es immer wieder lustige Konversationen. Einige findet ihr hier gelistet für die Ewigkeit:
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In den Jahren, in denen es mittlerweile schon unseren IRC Channel gibt, gab es immer wieder lustige Konversationen. Einige findet ihr hier gelistet für die Ewigkeit:
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Aktuelles aus Schladitz
Endlich hat uns “All-On-Sea” ein Angebot gemacht, ein nicht ganz Billiges. Für die paar Tage wären das pro Kopf 75 Euro. Selbst nachdem wir aus dem Angebot Verzichtbares rausnahmen, kamen wir immer noch auf 47 Euro pro Person. Für uns Studenten, Praktikanten oder Erwerbslose wahrscheinlich nich so das verlockende Angebot.
Aber unser Treffen wird stattfinden. Denn es gibt auch die Möglichkeit nur zu Zelten und keine anderen Angebote in Anspruch zu nehmen. Pro Person kostet die Übernachtung 6 Euro pro Nacht und zusätzlich kostet der Stellplatz fürs Zelt nochmal 3,50 Euro pro Nacht. Würde also bei denen, die mit uns 2 Übernachtungen genießen wollen (:-)) 12 Euro + Zelt, je nachdem, wer mit wem in welchen Zelten liegen möchte, machen. Alles in allem doch noch recht humane Preise.
Ein Grill wird uns auf alle Fälle zur Verfügung stehn. Also bringt mit was ihr drauf haben wollt. Wie ihr euch sonst verpflegt, ist euch überlassen. Achja vergesst die Getränke nicht ![]()
Für Sportliche Aktivitäten kann ja noch wer ‘nen Volley- oder Fußball oder was auch immer mitbringen. Gestalten WIR halt UNSER Programm selber!
Also was haltet ihr davon?
Da dies doch sehr kurzfristig ist, bitten wir um schnelle Antworten.
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Sonntag 9. Juli 2006
Unser erster Tag begann schon recht früh, denn kurz nach 6 Uhr am Morgen lud Herr Schreiter zum gemeinsamen ICE-Fahren ein. Dabei durfte man nicht vergessen, dass heute Sonntag war – naja, wenigstens waren die Straßen leer. Trotz der allgemeinen Verschlafenheit war eine gute Stimmung. Nach ein paar Begrüßungen machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Abteil (irgendwie so was in die 20) – auf jeden Fall war es schon so lange hinzulaufen, dass einige dachten, wir wandern nach München. Aber schließlich fuhren wir dann lieber – jeder hatte seinen Platz eingenommen, da ging es auch schon los: Was hast du so mit? Wie viel hast du davon mit? Mist, das hab ich vergessen! Aber da wir ja eine große Gemeinschaft sind, sollte doch wohl jedem geholfen werden. Nun gut, einige nutzten die Zugfahrt zum Schlafen, andere wiederum spielten Karten und auch das Musikhören kam allgemein nicht zu knapp. Trotz aller Vorfreude war eine gewisse Unsicherheit über die Wanderung zu spüren. Schließlich war das für den Großteil des Kurses die erste größere Tour durch die Berge. Nach ein paar Stunden kamen wir dann schließlich in München an. Viel vom Bahnhof haben wir aber nicht gesehen, denn unser Anschlusszug stand schon bereit. Der Zug der Italienischen Staatsbahn war das absolute Gegenteil zum ICE, er war alt und sah aus, als ob er bereits zu Kriegzeiten unterwegs war. Gerade die Sitze waren echt gewöhnungsbedürftig, besonders als man da auch noch lange, offensichtlich weibliche Haare fand. Einige nutzten diese Sitze um sich daraus einen Liegewiese zum formen (man konnte sie soweit herunterschieben). Trotz allem brachte uns der Zug sicher über die Grenze ins bergige Österreich. In Jenbach verließen wir ihn dann schließlich, um in einen Bus der Zillertaler-Bahn umzusteigen. Der Bus fuhr ungefähr eine halbe Stunde, also genau genug Zeit um sich so richtig einzustimmen. Dankbarerweise brachte er uns bis an eine Alm unterhalb unseres Aufstieges, sodass wir uns den langen mühsamen Weg auf der asphaltierten Speicherseestraße sparen konnten. Direkt am Ende des Speicher, am Fuße unseres Aufstieges, lag die Alm, an der noch mal ein „Pitstop“ gemacht wurde. Dann wurden die letzten Rücksäcke zurechtgerückt und die Schuhe ein erstes Mal richtig fest geschnürt. Nun ging es endlich los, aber Pustekuchen, nach ein paar Metern schon wieder die erste Pause – Fotopause – na ja gut ist ja auch wichtig, man will ja schließlich der Nachwelt auch noch von unserer Wanderung berichten. Als wir dann wirklich richtig ins Laufen kamen, fing es immer wieder an zu tropfen, sodass einige ihre Rucksäcke mit einer Regenhülle schützten. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Mit der Zeit kristallisierten sich nun „Grüppchen“ heraus, die unter anderem weiter hinten liefen oder die Spitze bilden sollten. Herr Schreiter nahm sich dabei dem Ende unseres Feldes an, ganz Gentleman. Bald darauf wurde dann erneut Pause gemacht, was aber nicht schlimm war, schließlich wollte man ja zusammen laufen und wollte nicht, dass die einen von oben herunterwinken, während die anderen noch weiter „unten“ schwitzen.Nach mehreren Stunden hatten wir dann unser Ziel erreicht: Die über 2200 m gelegene Zittauer Hütte. Der Hüttenwirt zeigte uns dann sofort unsere Lager, wir hatten ein „Lehrerlager“, ein reines Frauenlager und ein gemischtes Lager, in dem wahrscheinlich die meiste Stimmung war. Nachdem alle ihre Schlaflager bezogen hatten, ging es erst mal duschen (wir hatten in dieser Hütte eine Dusche, in der gegen Bezahlung auch warmes Wasser zu bekommen war), aber auch der See vor der Hütte lud zu einem Besuch ein, dies nutzte aber nur einer. Alsbald trafen wir im Gastraum zusammen. Ein ordentliches Abendessen veredelte unseren ersten Tag. Es war allgemein ein guter Hunger zu verzeichnen (bestimmt wegen des anstrengenden Aufstieges). Da ja an diesem Tag WM-Finale war, wurde im Nebenzimmer ein Radio angeschaltet, aber bis zum Elfmeterschießen hat niemand durchgehalten. Ansonsten wurde viel Karten gespielt bzw. die „Chefs“ planten die Tour für den nächsten Tag. Einige waren aber bereits früh müde und gingen schon nach dem Essen schlafen – Schonen für morgen.
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