Polonaise und Discofinger in der MB 1
Pünktlich 22.40 Uhr – okay, wir waren mal wieder nicht pünktlich – also 22.50 Uhr, 10 Minuten nach eigentlichen Treffpunkt, vereinigten sich 40 % des S.EK vor dem Haupteingang der MB. In Worten ausgedrückt blieben nur noch cannelony und master_ap übrig, da alle sonstigen Mitstreiter aus verschiedenerlei Gründe dieses Mal nicht mitkommen konnten. Glück hatten wir, dass die unheimliche Menschenmasse erst kurz nach uns eintrat, so hatten wir weder am Eingang noch an der Garderobe Wartezeiten. Traditionell folgte daraufhin ein erster Rundgang, wobei hauptsächlich musikalische Spuren aufgenommen wurden. Im untersten Abteil entdeckten wir Rhythmen, die uns doch stark an Techno erinnerten, also genau zu unserem Geschmack passten, jedoch erwies es sich beim genaueren Hinhören nicht als hörbar – Schade eigentlich. Auf dem weiteren Weg begegneten wir dann Maike, die uns mit ihren Freunden im weiteren Abendverlauf noch amüsieren sollten. Nachdem wir den Floor von DJ Locke passiert hatten und in den Hauptbereich der MB vorgedrungen waren, lockte doch auch schon das erste Bierchen – 0,4 Liter Krosti für 1,70 Euro sind doch ganz annehmbar.
…
Um sich erst mal in entsprechende Partylaune zu begeben wurden dabei noch ein paar dieser nachgeschoben. Zwischendurch – auf den mittlerweile zum Kult gewordenen Toiletten-Runden – trafen wir Kunden, von denen wir nicht im gröbsten geahnt hatten, dass es sie gibt. Einer muss dabei besonders erwähnt werden. Wir kamen, er stand schon und entleerte sich, wir waren fertig, er noch nicht, wir unterhielten uns mit ihm, aber er hörte einfach nicht auf. Er war einfach der Wahnsinn, so etwas hatten wir beide noch nie erlebt. Als er sich dann doch mal dazu durchgerungen hatte fertig zu werden, haute er noch den einen und anderen Spruch raus, bevor er sich dann mit einem Bier wieder auf die Tanzfläche begab. Eines muss man allen aber lassen, freundlich war jeder einzelne. Während des Bier trinkens vertrieben wir uns die Zeit, um an verschiedenen Locations weibliches Material zu begutachten. Gegen 1 hatten wir dann unsere Erwärmungsphase beendet und wollten mal einen Blick auf die Tanzfläche werfen, dabei wurde cannelony doch bereits das erste Mal von einer stürmigen Lady angefallen – Herzlichen Glückwunsch
. Auch andere Gestalten erblickten wir beim “Abchecken” sofort, Tarzan – er hatte sich die Leiter zu seinem gemacht – gestikulierte wild. Nachdem wir die erste Begutachtung hinter uns gebracht hatten, stürzten wir uns ins Getümmel. Da erblickten wir Maike und Anhang auf der Tanzfläche. Da diese 4 Herren und eine Dame unheimlich crazy drauf waren, entschieden wir uns kurzerhand ihnen Gesellschaft zu leisten. Man muss dabei feststellen, dass die gespielte Musik bei weitem besser war, als es letzte Woche der Fall war, so dass die Party ihren Lauf nahm. Im weiteren Verlauf erhöhte sich in der Musik der „Poke-Faktor“, bis es dann soweit war, es war „Gruppenpoken“ angesagt. Besonders engagiert zeigte sich dabei einer der 4 Herren, was allerdings auch aufs S.EK übersprang, so dass die MB kurzzeitig an einigen Stellen einem Tollhaus glich. Nach einer guten Stunde wurde dann eine kleine Erholungspause eingelegt, schließlich ging es ganz schön wild her. Doch schnell war die Pause hinter sich gelegt und schon ging es weiter, zentral positioniert. Besonders tat sich dabei ein langhaariger Kumpel von Maike aus Eilenburg hervor, der scheinbar Tanzen im Blut hatte – gut, er war kein guter Tänzer, aber er verbreitete Partystimmung wie kein Zweiter. Er scheint Single gewesen zu sein, anders seine Versuche die Damenwelt zu erobern eher schwierig zu erklären. Da er aber ein wenig schüchtern zu sein schien – was er eigentlich gar nicht vermittelte – beschlossen cannelony und master_ap ihn ein wenig „anzustupsen“. Doch im Verlauf des restlichen Abends hat sich für ihn leider nichts ergeben – Schade eigentlich, war er doch so ein Partyboy. So kam es dann auch, dass er uns „verließ“ und wir zu zweit weiter machen „mussten“. Doch das störte uns wenig, hatten wir doch in der Umgebung zwei Frauen, die das Tanzen scheinbar erfunden hatten – jedenfalls war es eine Augenweite ihnen dabei zuzusehen – weitere Details verbleiben aber bei den Beteiligten
. In unmittelbarer Folge kam es zum eigentlichen Höhepunkt des Abends, es wurde eine Polonaise durch die MB angestimmt – wir natürlich mit dabei. Der wild tanzende Floor verwandelte sich mit einem Mal in eine lange Schlange gut gelaunter Menschen. In der Folge hatte ich beim Tanzen einen Menschen hinter mir, der leicht braun war, scheinbar Inder oder so, jedoch könnte man ihn glatt als den DanceFloorAnalyzer verkaufen (ihr kennt ihn), er hat so dermaßen scheiße getanzt und ging so ab, bei langsamen Liedern hat er eine Choreo hingelegt, Titanic ist gar nichts dagegen. Wir tanzten noch ein wenig weiter, bevor wir dann entschieden, erst einmal eine Pause einzulegen. Dabei schauten wir auf die Uhr, wobei uns auffiel, dass wir 1,5 Stunden am Stück getanzt hatten – Respekt. Während des Sitzens kam eine reizende junge Dame, die uns nach Zigaretten fragte – da das S.EK aber komplett Rauchfrei ist, konnten wir nicht dienen – jedoch zeigte sich in der Folge, dass diese gar nicht raucht, warum wird sie uns dann wohl angesprochen haben
. Da es aber mittlerweile schon 3.30 Uhr war und die Beine unheimlich schwer waren wurde dann aber gemeinsam beschlossen die MB für diesen Abend zu verlassen. Da aber kein ordentlicher MB Abend zu Ende gehen kann, wenn man nicht noch einmal bei BurgerKing einkehrt, war natürlich keine Frage, wo wir uns jetzt noch hinbegeben würden. Gegen 3.45 Uhr saßen wir auch schon mit Burger und Pommes bepackt vorm KingChannel und schauten Musikvideos – master_ap hatte sich natürlich wieder eine Krone besorgt – bevor es geschah. SIE – man kann sie durchaus mit einer Göttin gleichsetzten – betrat BK und setzte sich in unmittelbare Nähe. Jedem männlichen Beobachter wäre es dabei so ergangen wie uns, es war einfach der Hammer. Auch hier bleiben die restlichen Details bei den Betroffenen
. Gegen 4.15 Uhr verließen wir dann BK, bevor sich unsere Wege kurz nach dem Augustusplatz trennten.
Zu sagen ist nur noch, dass unsere „Tanzmäuse“ Ellen, Sabine und Sofa auch dieses Mal wieder vor Ort waren, alle Insider sollten Bescheid wissen ^^.
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naja hättet ihr ja mal mehr rausholen können …
und es heißt POGO, PO_G_O und nich poko … wobei ich mir so nen richtigen pogo bei all you can dance auch nich richtig vorstellen kann …